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Malte holt den wortGEwaltig-Jahressieg

 

Am vergangenen Samstag (24. November 2018) fand im Ückendorfer Spunk das Jahresfinale des wortGEwaltig-Poetry-Slams statt. Die acht Vorrunden-Sieger*innen traten hier gegeneinander an und stellten sich mit ihren selbst

geschriebenen Titeln dem Publikum. In zwei Runden konnte das Publikum

jeweils darüber abstimmen, ob sie die vorgetragenen Texte gut finden,

oder nicht. Malte Küppers, Reinhard Clement, Juston Buße, Annette

Flemig, Jennifer Boldt, Robert Targan, Tobias Reinartz und Jana Goller

boten eine Mischung aus lustigen, nachdenklichen oder auch einfach nur

verrückten Texten und boten so ein spannendes Jahrenfinale im

Ückendorfer Jugend-Kultur-Zentrum. Malte Küppers und Tobias Reinartz

schafften es dann mit den Stimmen des Publikums in die alles

entscheidende Final-Runde. Hier konnten die beiden nochmal einen Text

präsentieren. Tobias Reinartz versuchte es mit einem nicht ganz ernsten

Horrorbericht aus einem Kindergarten-Praktikum mit vielen kleinen

Monstern. Malte Küppers gab als Sozialarbeiter ein Crash-Kurs im Umgang

mit "dummen Menschen" und konnte sich bei der letzten Abstimmung als

Jahres-Sieger durchsetzen. Moderatorin Jasmin Sell übergab dem neuen und übrigen auch alten Jahres-Sieger das goldene wortGEwaltig Schwert.

Malte Küppers ist der erste Poetry-Slammer, der nun schon zum zeiten Mal

den wortGEwaltig Jahres-Sieg erringen konnte. Auch im letzten Jahr

gewann er schon den Titel und konnte der Ückendorfer Slam bei der

Stadtmeisterschaft vertreten.

 

Das Jahresfinale war auch zeitgleich ein Abschied: Die langjährige

Organisatorin und Moderatorin Jasmin Sell übergibt den wortGEwaltig-Slam

an Marius Hanke, der ab 2019 die Slam-Reihe moderieren wird. Am 26.

Januar 2019 geht es dann wieder mit der ersten von acht Vorrunden los.

Interessierte Slammer*innen sind auch für die kommenden Vorrunden

gesucht. Bewerben können sich die per Mail an poetry[ät]spunk-ge.de oder

per Nachricht über die facebook-Fanseite: www.facebook.com/WortGEwaltig/ .

Spunk-Kids fordern mehr Freizeit

 

Der 20. November ist der Internationale Tag der Kinderrechte. Die Falken in NRW haben diesen Tag genutzt, um insbesondere auf die Umsetzung des Artikel 31 der Kinderrechtskovention hinzuweisen, dem Recht auf Freizeit.

Unter dem Motto "Einfach mal blau machen!" sammelten die Ückendorfer Kids ihre Forderungen. Mehr Zeit zum Spielen wünscht sich zum Beispiel der 7-jährige Momo: "Dies kommt neben Schule, Hausaufgaben und dem Lernen viel zu kurz.", findet er. Mehr Zeit zum Kickern und mehr Fußballplätze zum Spielen wünschen sich hingegen die beiden 10-jährigen Andrej und Antonio und insgesamt mehr Freiheiten ist ein Wunsch von Fiona.


„Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO leidet bereits fast jedes dritte Kind in den Industrieländern unter Vorstufen des Burn-Out oder hat bereits Burn-Out. Schuld sind dabei insbesondere Druck in der Schule durch Noten, Lehrplan und Ganztag, sowie eine immer weiter steigende Termindichte mit Dingen, auf die die Kinder eigentlich keine Lust haben. Diese Zahlen machen deutlich, dass das Recht auf Freizeit und Erholung deutlich zu kurz kommt.“, erklärt der Vorsitzende der SJD – Die Falken in NRW Paul M. Erzkamp die Idee hinter dem Aktionstag.


„Die Kinderrechte bilden einen Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit und auch uns wird deutlich, wie wenig Zeit viele Kinder nur noch haben.“, stellt Karina Kohn, stv. Vorsit-zender der Falken in NRW, fest. „ Als Falken fordern wir daher eine andere Schule, ohne steigenden Druck und mit ausreichenden Freiräumen zur Erholung und für Spaß. Ebenso benötigen Kinder genügend Freiräume in ihrem Quartier: Gute Spielplätze, Jugendzentren und Jugendarbeit, sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an Ausflügen und Ferienfahrten.“, so Kohn abschließend.

Bundestagsabgeordnete Ingrid Remmers besucht Spunk-Leseclub

 

Seit 2014 gibt es im Ückendorfer Kinder- und Jugend-Zentrum den Leseclub, der von der Stiftung Lesen und mit Mitteln aus dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird. Mit zahlreichen Büchern, Spielen, Zeitschriften, Filmen, Hörspielen und digitalen Angeboten per Tablet-PC stehen den teilnehmenden Kids zahlreiche Medien zur Verfügung, die auch an vier Leseclub-Angeboten in der Woche zum Einsatz kommen.


Auf Einladung der Stiftung besuchte die Bundestagsabgeordnete Ingrid Remmers (Die Linke) am vergangenen Freitag, den 16. November 2018 den Spunk-Leseclub am Festweg 21. Hier findet zur Zeit jeden Freitag der Leseclub unter dem Motto "Natur" statt. Im Vordergrund standen an diesem Tag gefährdete Tierarten im Mittelpunkt. Zusammen mit den teilnehmenden Kids forschte Ingrid Remmers zu Eisbären, Leoparden und Pandabären. Dabei spielten die Gründe wie Erderwärmung und Umweltzerstörung, Wilderei und Jagd eine Rolle. Ebenso gab es Tipps, wie jeder selbst zum Tierschutz beitragen kann.


Ingrid Remmers zeigte sich begeistert über das Angebot in dem Ückendorfer Kinder- und Jugend-Zentrum. Die Mischung der Angebote und Medien führt auch dazu, dass viele Kinder mit Fluchterfahrung und neuzugewanderte Kids aus Südost-Europa den Leseclub nutzen. Bücher in verschiedenen Sprachen erleichtern auch die Nutzung des Angebots, auch wenn die deutsche Sprache noch Probleme bereitet.


Zum Abschluss des Leseclub übergab Ingrid Remmers noch eine Spende für den Leseclub. Die Teilnahme am Spunk-Leseclub ist für die Kids kostenlos. An vier Tagen in der Woche gibt es dabei verschiedene Angebote: mittwochs von 16.30 -18.00 Uhr dreht sich alles um Hörspiele, donnerstags zwischen 18 und 20 Uhr ist Teenie-Zeit, freitags von 15.00 -16.30 Uhr steht das Thema Natur im Mittelpunkt und samstags von 11-13 Uhr heißt es "Endlich Wochenende!".

Disintegration gewinnt beim "New Local Hero"-Festival im Spunk

 

Am vergangenen Samstag (10. November 2018) ging es im Ückendorfer Jugend-Kultur-Zentrum wieder auf die Suche nach dem "New Local Hero" - der besten Newcomer-Band. Mit "All Miles Gone", "Naia Skaia" und "Disintegration" konnten sich drei junge Bands aus Gelsenkirchen und Umgebung messen. Das Publikum und eine Jury bewerteten die Auftritte und wählten am Ende die drei Gelsenkirchener Noah, Niklas und Lukas von "Disintegration" zur Sieger-Band in diesem Jahr.